Freundeskreis Hannover e. V.
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Herzlich Willkommen im Freundeskreis Home 20.08.2017



 

Grünflächen und blaue Wunder

Hannover zählt zu den grünsten Städten Deutschlands, allein 871 ha Fläche werden von der Eilenriede, dem Tiergarten und den Herrenhäuser Anlagen bedeckt, aber die Stadt ist auch blau. Wenn man das Element Wasser mit einer Himmelsspiegelung bei schönem Wetter so färbt, dann bekommt man neben dem Altwarmbüchener See, dem Silbersee, der Ricklinger Seenplatte und natürlich dem Maschsee eine beachtliche Fläche (707 ha) Wasser zusammen. Vielleicht ist es deshalb oft so feucht in Hannover. Schon beim Landeanflug auf eine der drei Landepisten, jeweils 3800, 2300 oder 780 m lang, ausgerichtet in 27 (West) oder 09 (Ost), sei es im Flieger von einer Geschäftsreise, aus dem Urlaub zurückkehrend oder im kleinen Privatflugzeug, mit dem man auf der kleinsten Piste, der C (Charlie), landen darf. Vorsicht beim Anflug auf die Stadt, denn der Telemax mit seinen 282 Metern Höhe ist nicht nur eines der vielen Architekturwahrzeichen Hannovers, sondern auch das höchste in Norddeutschland. Aber auch, wenn man vom Flughafen (vom 25. März bis zum 27. Oktober gilt am Hannover Airport der Sommerflugplan 2007) mit der Stadtbahn ins Zentrum fährt, erlebt man schließlich sein »blaues Wunder« an der S-Bahn-Haltestelle Nordstadt, die wie die neun Designer-Busstopps (1994) und andere gestaltete Haltestellen eines deutlich macht: Hannover hat Mut zum Gegensätzlichen. Noch 1974 ärgerten sich allerdings die Hannoveraner öffentlich über die drei Nanas, ohne die, obwohl bei manchem immer noch ins Unterbewusstsein verdrängt, Hannover nun wirklich weniger bunt wäre. Erreicht man schließlich die City, kann man sich zunächst mal für zwei Richtungen entscheiden: Geht es in den Norden oder Süden aus dem Bahnhof? Und das ist durchaus eine Entscheidung, erreicht man hier nicht nur das Zentrum und die List, die allein schon vor Lebendigkeit strotzen, man erreicht von hier auch die anderen Stadtteile, die ebenso diese Vielfalt und Gegensätzlichkeit dieser Stadt widerspiegeln. Mit einem der öffentlichen Verkehrsmittel, zum Streckennetz zählen 14 Stadtbahnlinien, sechs SBahn- Linien, acht Regionalbahnstrecken, zwei Metronom-Strecken, über 148 Buslinien und über 1900 Haltestellen erreicht man in weniger als 25 Minuten sein Stadtziel. Doch fast immer ist jeder in Eile, zur Arbeit oder auf dem Weg nach Hause, vergisst den Raum, der ihm neben den eigenen vier Wänden in Hannover zur Verfügung steht. Und so kann man in seiner Open-Air-Freizeit nicht wie der New Yorker nur in den Central-Park, sondern zum Beispiel mit seinem Stahlross über 550 km Radweg verfügend fast jeden Punkt dieser Stadt erkunden. Vorbei an 20.000 Kleingärten, vielen Sportanlagen, darunter zwölf Rugbyplätzen, eine Sportart, die hier schon 1878 eingeführt wurde –, immer dezent begleitet von einem der 38.000 Straßenbäume. Und wenn man nicht an einem von 27 hannoverschen »Straßenkunst« - Werken oder in einem der zwölf bis 15 Biergärten hängen geblieben ist, verirrt man sich, dem »hon overe« (dem hohen Ostufer der Leine) folgend, auf dem Weg zum »Central-See« in den Maschpark (10 ha). Dort blickt man unter dem Johlen der Fans des am 12. April 1896 gegründeten und 6.332 Mitglieder zählenden Verein Hannover 96 aus der nahe gelegenen 49.000 Personen fassenden AWD Arena auf das sich im Maschteich (2,6 ha) spiegelnde Rathaus. Dann kann aber nur der Insider wissen, dass dieses »Schloss« in den feuchten Untergrund – auf 6.026 Buchenpfähle fundamentiert – gebaut ist. Und als das »Neue Rathaus« von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht wurde, meinte Stadtdirektor Heinrich Tramm auf die Kostenfrage: »Zehn Millionen Mark, Majestät – alles bar bezahlt.«

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