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Mannover und Hannheim 1/2015

Kolumne  1/2015

mein gel(i)ebtes hannover

bemerkenswerte einblicke und erhellende ausblicke

 

Mannover und Hannheim

Geschafft! Hannover, nicht Hamburg, nicht München, nicht Frankfurt, nicht Berlin, Hannover ist Unesco-City of Music! Und das zu Recht! Unsere Hochschule für Musik ist nun mal unter anderem eine „Hochburg der Pianistenausbildung“ und ein Biotop für Wettbewerbsgewinner. Unsere Rock-, Pop-, Jazz- und Klassikszene kann sich sehen und hören lassen und wenn wir mal davon ausgehen, dass ein Chor im Schnitt 25 Sängerinnen und Sänger hat, gibt es hier nicht weniger als 10.000 singende Hannoveraner. Jeweils 5.000 Einwohner können sich eine Kirchen-Orgel teilen, die Schallplatte und die CD sind hier auf die Welt gekommen und in aller Unbescheidenheit muss ich an dieser Stelle auch einmal erwähnen, dass das kleine, nunmehr 33 Jahre alte Kanapee, mit seinen weit über 4.000 hautnahen Konzerterlebnissen das hannoversche Musikleben in einer einzigartigen Weise immer noch kontinuierlich bereichert …und dass unsere Fête de la Musique seit 2008 weltweit eine herausragende Rolle spielt.

Wenn die Frankfurter Allgemeine jedoch (mal wieder) keine bessere Schlagzeile als  „City of Gedöns“ erfindet und Deutschland Radio Kultur seinen Beitrag mit „Ausgerechnet Hannover!“ titelt, dann dürfen wir Hannoveraner uns (mal wieder) nichts Böses dabei denken. Schließlich wissen wir seit der EXPO, dass solche hämisch-neidischen Kommentare der sichere Beweis dafür sind, dass wir Hannoveraner wieder mal voll ins Schwarze getroffen haben und nicht nur gut, sondern auch clever sind. Und jetzt steht nun mal weltweit fest: Hannover hat nicht nur exzellente Musikkünstler und Musikinstitutionen, die Hannoveraner sind auch ein durch und durch musikbegeistertes Völkchen.

 

Freilich ist es mit der Auszeichnung allein nicht getan. Jetzt geht es darum, dieses Attribut zu pflegen, auszubauen und der vielfältigen hannoverschen Musikszene weiterhin ein offenes Ohr und einen offenen Geldbeutel zu schenken. Dann geht es darum, sich mit unseren Musik-Weltliga-Partnerstädten Glasgow, Sevilla, Bogota, Bologna, Gent und Brazzaville musikalisch zu verknüpfen. Richtig, da fehlt doch eine Stadt. Auch die badische Musik-Metropole Mannheim ist Anfang Dezember 2014 - zusammen mit Hannover und ebenfalls wohlverdient - in diesen Musik-Olymp aufgenommen worden. Das brauchen wir in Hannover weder bedauern, noch verschweigen oder kleinreden, schließlich sind unsere Scorpions 30 Jahre älter als die Söhne Mannheims und Lena wiederum ist jünger als Joy Fleming. Außerdem sind im klassischen Bereich mindestens zwei Hannoveraner nicht ganz unschuldig an dieser Parallel-Auszeichnung. Das ist zum einen Prof. Rudolf Meister, der hier in Hannover bei seinem Vater Konrad Meister Klavier studierte und 1997, im zarten Alter von 34 Jahren, Rektor der Musikhochschule Mannheim wurde. Sein Professor für Instrumentation und Arrangement ist seit 2001 der 1956 in Hannover geborene Andreas N. Tarkmann. Mit über 500 Werken, die von namhaften Künstlern wie z.B. Sabine Meyer, Albrecht Meyer, Placido Domingo, Anna Netrebko oder James Galway interpretiert werden und mit mehreren ECHOs ausgezeichnet wurden, zählt er zu Deutschlands kreativsten Arrangeuren von Instrumental- und Vokalmusik und als gefragter Komponist der verschiedensten musikalischen Gattungen. Auf nicht weniger als 150 verschiedenen CDs sind seine Werke festgehalten, darunter Opern, Orchesterwerke, Kammermusiken, Lieder … und wunderbare Chansons u.a. nach Texten von „unserem“ Friedhelm Kändler, die u.a. von „unserer“ Alix Dudel gesungen werden.

Was liegt also, im wahrsten Sinne des Wortes, näher, als sich mit Mannheim kurzzuschließen und zunächst einmal die beiden frisch gebackenen deutschen Welt-Musik-Städte gemeinsam zum Klingen zu bringen und dem Rest der Welt zu zeigen, wo  in Deutschland musikalisch „die Post abgeht“. Wie wär’s mit einer gemeinsamen „Nacht der Musik“ in unserer TUI-Arena und in Mannheims SAP-Arena? Danach können wir uns dann gut eingespielt aufmachen  nach Schottland, Südamerika, Spanien, Italien, Belgien, Afrika. Zwischenzeitlich bekunden wir privaten und geschäftlichen Hannoveraner unseren Stolz über diese Auszeichnung, indem wir unsere Briefe und unsere Mails nicht mehr „mit vielen Grüßen aus Hannover“ schließen, sondern mit „lieben Grüßen aus Hannover, der Unesco-City of Music“.

Erwin Schütterle

www.natuerlichhannover.de

PS. Beweisen Sie am 7.1. Ihr offenes Ohr für hinreißende Streichermusik und lassen Sie sich im Pavillon von 20 jungen Südafrikanern begeistern. (Details auf Seite ??)

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