Freundeskreis Hannover e. V.
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Hannover demnächst 740.000 Einwohner?

Haben auch Sie die besorgniserregende Meldung gelesen, dass bei genauem Zählen die Gefahr besteht, dass Hannover unter die magische Zahl von 500.000 Einwohnern rutscht und demnächst nicht mehr die elftgrößte Stadt Deutschlands sein wird? Weil nicht sein darf, was nicht sein kann, und weil unser neuer Oberbürgermeister Weil endlich mit einer aufsehenerregenden Aktion aus dem Schatten seines Vorgängers heraustreten will, hat er unter strengster Geheimhaltung eine Expertenrunde beauftragt, Lösungen für dieses für die Stadt Hannover existenzielle Problem und zur Profilierung seiner Person zu finden. Nach mehreren konspirativen Brainstorming-Sitzungen ist ein kommunalpolitisch brisanter Maßnahmenkatalog verfasst worden. Eine Kopie dieses Papiers ist dem Freundeskreis Hannover zugespielt worden. Hier einige Auszüge:

So wie im Jahre 1920 die Stadt Linden und im Jahre 1974 die Stadt Misburg von Hannover »eingemeindet « wurden, sollten speziell mit den Haus an Haus angrenzenden Städten/Gemeinden »Vereinigungsgespräche « geführt werden und mögliche sinnvolle Synergie-Effekte untersucht werden. Durch das Vorhandensein der Region Hannover, in der bereits zahlreiche bisherige kommunale Aufgaben gebündelt sind, dürfte man ziemlich schnell ans Ziel kommen. Großzügige finanzielle Übergangsregelungen für nicht mehr benötigte Amts- und Mandatsträger würden sich allein durch deren Einsparung in kürzester Zeit amortisieren. Zuerst sollte mit der Stadt Langenhagen (modellhaft) verhandelt werden. Ein Anschluss Langenhagens an Hannover würde nebenbei auch endlich die Verunsicherung vieler Fluggäste beseitigen. Nannte sich der Flughafen bislang Hannover-Langenhagen und suggerierte damit zwangsläufig, dass Langenhagen ein Stadtteil Hannovers sei, so hat die neue Bezeichnung »Airport Hannover« das beabsichtige Ergebnis bereits vorweggenommen. Auch auf kultureller Seite hätte ein Anschluss Langenhagens u. a. einen nicht zu übersehenden Vorteil: Das bundesweit einzigartige Kleinkunstfestival »Mimuse« würde für Hannover ein kultureller »Leuchtturm « und für Langenhagen viel großstädtischer zu vermarkten sein.

Danach sollte mit Laatzen verhandelt werden. Die Hannover-Messe würde damit viel eindeutiger zu Hannover gehören und mit dem »Aqua Latzium« hätte auch Hannover endlich einen überregional wahrgenommenen Wellness-Tempel und eine ideale Ergänzung zum neuen Sea-Life. Hier ein opulentes Becken für die Menschen, dort ein hochmodernes Becken für die Fische.

Danach sollte man noch Gespräche mit Isernhagen (Hannover hätte wieder mehr Millionäre), Hemmingen, Ronnenberg und Garbsen führen. Bei erfolgreichem Abschluss würde Hannover auf einen Schlag 223.000 Einwohner dazugewinnen und mit etwa 740.000 Einwohnern nach Berlin, Hamburg, München und Köln zur fünftgrößten Stadt Deutschlands zählen bzw. aufsteigen.

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