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aha startet Bio-Kampagne

Mit einer groß angelegten Kampagne zeigt die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha), was in den Biomüll gehört und was nicht. Auch wenn Zitrone und Netz, Paprika und Verpackung oder Pflanze und Topf gute Paare sind, müssen sie bei der Entsorgung getrennt werden. Die heute gestartete Kampagne hat das Ziel, den Anteil an Störstoffen im Biomüll zu reduzieren.

„Vieles, was nicht in den Biomüll gehört, landet trotzdem dort. Papier, Metall oder Plastik, selbst Bio-Plastik, haben im Biomüll nichts zu suchen“, sagt Dunja Veenker, Abteilungsleiterin Abfall- und Wertstoffsammlung. „Das erschwert das Recycling und ist schlecht für die Umwelt. Je weniger Plastik und andere Störstoffe im Biomüll landen, desto besser.“ Denn sie sind schwer herauszufiltern, verrotten nicht vollständig und landen im schlimmsten Fall über den Kompost im Boden.

Trennen ist deshalb so wichtig, weil aha aus richtig getrennten Küchen- und Gartenabfällen hochwertigen Kompost herstellt. Der ist gut für die Böden, schont die Umwelt und ist deutlich nachhaltiger als künstlicher Dünger, so entsteht ein natürlicher Kreislauf. Aus sauber getrenntem Bioabfall macht aha innerhalb von 13 Wochen humusreichen Kompost mit Gütesiegel und fruchtbare Erde. Zum Schutz unserer Moore ist das fertige Produkt „Hannoversche Blumen- und Pflanzerde“ zu 100 Prozent torffrei.